Welche Behandlungskosten entstehen mir?

Grundsätzlich sind drei Abrechnungsverfahren möglich:


gesetzlicher Krankenkasse (Primärkassen, Ersatzkassen, Betriebskassen etc.)

privaten Krankenkassen (Diverse)

Ersatzverfahren

1.    Gesetzliche Kassenkassen (Primärkassen, Ersatzkassen, Betriebskassen, etc.) nach EBM-Ziffern

2.    Private Krankenkassen nach GOÄ/GOP 2,3-fachen / 3,5-fachen Satz (Gebührenordnung für Ärzte / Psychotherapeuten)

3.    Ersatzverfahren nach GOÄ/GOP 2,3- /  3,5-fachen Satz (Gebührenordnung für Ärzte / Psychotherapeuten)

zu 1. Wenn Sie Kassenpatient sind, genügt es, wenn Sie einmal im Quartal Ihre gültige Versichertenkarte vorlegen. In diesem Fall wird nach sog. Punkten honoriert. Eine kognitive Verhaltenstherapie wird von den gesetzlichen Krankenkassen grundsätzlich übernommen.

zu 2. Als Privatpatient erhalten Sie zum Quartalsende eine Rechnung, die Sie dann bei Ihrer privaten Krankenversicherung einreichen. Im allgemeinen orientiert sich das Honorar an der "Gebührenordnung für Ärzte/Psychotherapeuten" (GOÄ/GOP). Bitte prüfen Sie ob Ihre private Krankenversicherung die Behandlungskosten übernimmt.

zu 3. Auch als Kassenpatient können Sie ein erweitertes Behandlungsangebot nutzen, sofern Ihre Krankenkasse bereit ist, die Therapie in Form der "Kostenerstattung" abzurechnen. Bei diesem Verfahren erhalten Sie am Quartalsende eine Rechnung, die Sie Ihrer Krankenkasse einreichen. Möglicherweise verbleibt ein Differenzbetrag, den Sie selbst finanzieren müssen. Bei freiwillig Versicherten genügt in der Regel ein einfacher Antrag, um Behandlungen auf dem Weg der Kostenerstattung abzurechnen.